Herbstjahrmarkt für Samantha

Das Aufbauteam hatte beim Jahrmarkt einen schweren Stand, denn es war am frühen Morgen kalt. Saukalt! Aber trotz klammer Finger, als der Stand zum Herbstjahrmarkt aufgebaut war herrschte bald betriebsamer Verkauf, denn es war letztendlich für den Stand der Leichtathleten gutes Wetter. Zudem war der Jahrmarkt gut besucht und etliche Marktbesucher erwarben den Kuchen nicht nur um ihn an Ort und Stelle zu essen, sondern ließen sich auch noch weitere Stücke für den Heimweg einpacken. Dank dem Engagement der zahlreichen Kuchenspender hat sich der Stand der Leichtathleten bereits seit Jahren etabliert, ist eine feste Größe beim Freistetter Jahrmarkt und etliche Besucher nutzen das reichhaltige und günstige Angebot zu einem Einkauf am Stand.
Als weiteres Standbein hat sich zudem der Verkauf von Waffeln etabliert. Das spezielle Rezept der Leichtathleten findet immer wieder Anhänger und sorgt in den Stoßzeiten für Warteschlangen an den dampfenden Waffeleisen. Wären größere Stromkapazitäten zur Verfügung würde das Waffelgeschäft sogar noch mehr boomen.
Während die Kinder an den Waffeleisen standen und auf ihre Waffeln warteten, nutzten manche Eltern die Wartezeit um sich mit einem Glühwein aufzuwärmen. Das heiße Glas wärmt von außen die Hände, das Getränk von innen. Allerdings mit der Folge, dass manche Kinder mit der Waffel in der Hand dann auf die Eltern warteten, die mit zunehmend roten Nasen auch zunehmend fröhlich der Kälte trotzten.
Der diesjährige Herbstjahrmarkt stand unter einem besonderen Stern. Üblicherweise wird der Erlös zur Unterstützung der Leichtathletikkasse verwendet. Es werden davon Zuschüsse für Sportkleidung, Trainingslager, Feste usw. entrichtet, In diesem Jahr hatten die Athleten bei ihrer Abteilungsversammlung beschlossen den Ertrag für Samantha Wettach zu spenden. fd hat nach schwerer Krankheit ein neues Spenderherz erhalten. Gemessen an all damit Verbundenem mag die Spende aller Beteiligten im materiellen Sinne nicht von entscheidender Bedeutung sein, aber sie zeigt, dass das Engagement für fd im wahrsten Sinne des Wortes „von Herzen“ kam. Danke an alle, die mitgeholfen haben.


Gunter Wolf