| Top-Leistungen bei den 74. Hanauerland Spiele |
| Rheinau-Freistett. Bei sehr guten Bedingungen und mit einer Besetzung an nationalen und internationalen Topathleten der Leichtathletik, wurden bei den 74. Hanauerland Spielen in Rheinau-Freistett wieder hervorragende Leistungen geboten. Einer der Höhepunkte war der international besetzte Sparkassen-Stabhochsprung-Cup der Männer. Den mit 15 Startern besetzte und rund dreieinhalb Stunden dauernde Wettbewerb konnte Tim Lobinger vom ASV Köln mit einer übersprungenen Höhe von 5,71 m für sich entscheiden. Damit konnte er den Richard Spiegelburg 2001 aufgestellten Stadionrekord überbieten. Spiegelburg, TSV Bayer Leverkusen, wurde zweiter mit 5,40 m, gefolgt von Alexander Straub, LG Filstal, 5,40 m und Vorjahressieger Laurens Looije, Niederlande, 5,40 m. Tim Lobinger zeigte sich nach dem Wettbewerb sehr zufrieden mit seinem Ergebnis und lobte die tolle Atmosphäre im Stadion in Rheinau-Freistett. Mit rhythmischem Klatschen wurden auch die Teilnehmerinnen beim Sparkassen-Stabhochsprung-Cup angefeuert. Den Wettbewerb entschied Caroline Hingst, USC Mainz für sich. Sie übersprang im zweiten Versuch 4,41m. Julia Hütter, LAZ Bruchköbel, wurde mit 4,26m zweite vor Anna Schultze, LG Filstal mit 4,26 m. Yvonne Buschbaum, ABC Ludwigshafen, belegte Platz vier mit ebenfalls übersprungenen 4,26 m. Sie und Carolin Hingst versuchten sich vergeblich an der Stadionrekordhöhe von 4,46m. Traditionell sehr gut besetzt sind die Sprintstrecken im Friedrich-Stephan-Stadion. Gloria Kemasuode vom ACT Kassel konnte über 100m und 200m neue Stadionrekorde erzielt. Den 100m Lauf gewann sie mit 11,46 sec. Die 200m konnte sie in der Rekordzeit von 23,33 sec für sich entscheiden. Weitere hervorzuhebende Leistungen des Tages waren bei den Männern die 72,76 m von Klaus Ambrosch, LC asics Rehlingen, der den Speerwurfwettbewerb vor Boris Henry, SV schlau.com Saar 05 (67,57 m) gewann. Ambrosch konnte sich mit dieser Weite für die deutsche Meisterschaft qualifizieren. Mit über 800 Teilnehmern aus 150 Vereinen und 8 Nationen an zwei Wettkampftagen war das traditionsreiche Meeting wieder hervorragend besetzt. Die Hanauerland Spiele gehören zu den größten Leichtathletikveranstaltungen im Süddeutschen Raum. In der über 70-jährigen Geschichte dieses bekannten Meetings wurden schon viele persönliche Bestleistungen sowie deutsche und internationale Erfolge erzielt. Ausschlaggebend sind nach Aussage von Sportlern und Trainern die optimale Wettkampfbedingungen sowie die persönliche Atmosphäre in Rheinau-Freistett. Über 100 ehrenamtliche Helfer sind am Wochenende aktiv um dies den Athleten und Zuschauern zu bieten. Auch in diesem Jahr wurden die Organisatoren durch die Zufriedenheit und durch herausragende Leistungen der Athleten sowie mit einer tollen Stimmung des Publikums im Stadion belohnt. Hanauerland Spiele |