Winterolympiade

Warum nach Turin fahren, wenn der SVF das volle olympische Winterprogramm bieten kann? Schließlich trainieren die Leichtathleten bei jedem Wetter, also auch bei winterlichen Bedingungen. Langlauf (allerdings ohne Ski) ist schon immer eine Eigenart, die den Leichtathleten eigen ist. Bei Schnee ergibt sich dabei recht schnell auch ein mit Begeisterung ausgetragener Biathlon, bewegliche Ziele in Form von Trainingspartnern inklusive. Koordinationstraining bei rutschigem Untergrund mag für manchen Betrachter von außen wie Eiskunstlauf wirken. Zumindest wenn man das Abschneiden mancher deutscher Teilnehmer bei der Olympiade als Maßstab nimmt, mit ähnlichem, zur Fallsucht neigendem Ergebnis. Eishockey wurde unter der Anleitung von Abteilungsleiter Stefan Seifried auf dem Baggersee angeboten, wie in Turin nach dem Motto: dabei sein ist alles so lange man das Überleben sichert. Wer sich den Damm zum Stadion betrachtet hat, der hat gemerkt, dass auch Rodeln eine Zukunft beim SVF hat. Allerdings müsste noch über eine Erhöhung des Damms zur Verbesserung des Angebots bei den Skidisziplinen nachgedacht werden.
Erfolgreich präsentierte sich, wie in Turin, die Bobmannschaft des SVF. Vor allem im Einer-Bob waren die garantiert ungedopten Athleten unschlagbar.
Wintersport beim SVF; just do it!

Gunter Wolf

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